5 Spartipps, für die Sie kein Geld brauchen

Wir Deutschen legen monatlich bis zu 500 Euro nur zu Sparzwecken zur Seite. Das geht aus einer von Wechselpilot in Auftrag gegebenen, repräsentativen Civey-Umfrage von Oktober 2020 hervor. Welche Spartipps noch gut funktionieren, um Herr oder Frau der eigenen Finanzen zu werden und wieso Vertragswechsel Sparen für Faule ist, erklärt Wechselpilot Ihnen hier.

Ob für ein Eigenheim, Notfälle oder besondere Anlässe, Gründe zu sparen gibt es viele. Laut der Wechselpilot-Umfrage steht ganz oben auf der Liste der Deutschen jedoch die finanzielle Unabhängigkeit. Keine Geldsorgen mehr haben – das ist das Ziel. Doch wie schaffen Sie das? Vor allem, wenn Sie kein Geld haben, das Sie zur Seite legen können? Durch fleißiges Sparen.

Sparen ist mehr als nur Geld zur Seite zu legen. Vielmehr geht es darum, die eigenen Ein- und Ausgaben gut im Blick zu haben, sich kostspielige Anschaffungen zweimal zu überlegen und erfinderisch zu werden. Jeder kann sparen.

Das sind unsere fünf bewährten Spartipps

1. Haushaltsbuch führen
Altbewährt und nicht zu unterschätzen: das Haushaltsbuch. Der Wechselpilot-Umfrage zufolge ist es besonders unter Studenten und Frauen beliebt. Was ein Haushaltsbuch bringt? Es verschafft Ihnen einen guten Überblick über Ihre laufenden Kosten – und zeigt Ihnen, wo Sie sparen können. Hier ein Lunch mit Kollegen, da ein Kaffee zum Mitnehmen oder zwischendurch ein kleiner Snack für die Nerven. Sie denken, das sind nur kleine Ausgaben? Ihr Haushaltsbuch wird zeigen: All das macht sich in Summe auf Ihrem Konto mehr als bemerkbar. Frei nach dem Motto: Auch Kleinvieh macht Mist. Keine Sorge, Sie müssen nicht gleich alle Ausgaben streichen. Womöglich gibt es aber günstigere Alternativen. Zum Beispiel Essen vorkochen und nur einmal wöchentlich mit Kollegen ausgehen oder den Kaffee beim Bäcker holen statt im hippen Café.

2. Finanziell aufräumen
Nicht nur der morgendliche Kaffee auf dem Weg zur Arbeit kann zu Buche schlagen. Auch Abos, Mitgliedschaften oder andere private Daueraufträge fressen ein finanzielles Loch in den Bauch. Häufig, ohne dass Sie es merken. Deshalb: Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre monatlichen Ein- und Ausgaben. Was landet auf Ihrem Konto und wie viel davon haben Sie bereits ausgegeben, ohne selbst die Karte zu zücken? Machen Sie sich eine Liste der festen Ausgaben, auf die Sie verzichten können. Nutzen Sie Ihre Mitgliedschaft im Fitnessstudio aus? Würden Sie die Zeitung auch ohne Abo jeden Morgen lesen? Auch hier gilt: Sie müssen nicht sofort streichen. Ein wenig aufräumen schadet trotzdem nicht.

3. Verträge kündigen und wechseln
Ein Spartipp mit wenig Aufwand: Wer einmal im Jahr seine privaten Verträge checkt und ggf. wechselt, spart, ohne dafür Ausgaben streichen oder Geld zur Seite legen zu müssen. Zum Beispiel bei Ihrem Stromvertrag. Wenn Sie sich noch nie um Ihren Stromanbieter gekümmert haben, beziehen Sie Strom in der Grundversorgung. Teurer geht’s kaum, doch es trifft auf 70 Prozent der Haushalte in Deutschland zu. In Hamburg etwa kostet eine Kilowattstunde Strom beim Grundversorger 31,38 Cent. In einem anderen Tarif hingegen nur 28,37 Cent oder noch weniger. Ein Zwei-Personen-Haushalt könnte folglich durch einen Wechsel zum günstigeren Tarif im Jahr 270 Euro sparen. Der Wechsel lohnt sich auch dann, wenn Sie nicht in der Grundversorgung sind. Bei Strom- sowie allen anderen Verträgen (Handy, Versicherung etc.) also einfach mal schauen, was andere Anbieter für Sie bereithalten.

Übrigens: Wenn Ihnen der Stromanbieterwechsel zu aufwendig ist, können Sie ihn an Wechselpilot abgeben. Der Wechselservice kümmert sich um Ihren Stromvertrag und sorgt dafür, dass Sie immer in einem günstigen Tarif sind.

4. Wohl überlegt einkaufen
Ob Lebensmittel, Kleidung oder Deko, fragen Sie sich beim Einkaufen: „Brauche ich das wirklich?“ Manchmal sind auch teure Käufe essenziell, aber eben nicht immer. Womöglich hat Ihnen Ihr Haushaltsbuch bereits gezeigt, dass Sie für Kleidung mehr ausgeben, als Sie angenommen hatten. Oder Sie greifen im Supermarkt gerne nach dem guten Tropfen Wein oder der teuren Markenschokolade. Einfach, weil Sie gerade daran vorbeilaufen. Dann raten wir Ihnen zwei Dinge: Zügeln Sie Ihre Impulskäufe und machen Sie sich vor dem Kauf eine Liste. Vielleicht setzen Sie sich zusätzlich ein Budget pro Einkauf, das Sie nicht überschreiten möchten. Gut möglich, dass der Lieblingswein trotzdem drin ist.

5. Steuererklärung machen
Einmal im Jahr wird sie (freiwillig) fällig: Die Steuererklärung. Für viele ein lästiges Thema, dabei können Sie sich einiges an Geld zurückholen. Gerade als berufstätige Person. Haben Sie einen langen Arbeitsweg? Haben Sie sich ein eigenes Home-Office eingerichtet und dafür einen Schreibtisch gekauft? Müssen Sie für Ihren Beruf Kleidung selbst kaufen, wie etwa Anzüge oder Arbeitsschuhe? All das können Sie von der Steuer absetzen.

In kleinen Schritten zum Ersparten

Sparen und damit der Umgang mit Geld sollte leichtfallen und Spaß machen. Damit das klappt, hilft es, sich ein Ziel zu setzen. Für den Anfang am besten ein mentales. Zum Beispiel, keine Angst mehr vor dem Blick auf den eigenen Kontostand zu haben. Ist dieses Ziel erreicht, kann das nächste gesetzt werden, dieses Mal vielleicht ein finanzielles. Bis in Trippelschritten der Weg zum Ersparten gegangen ist. Womöglich werden Sie auf diesem Weg merken, dass Geld nun eine Sorge weniger in Ihrem Leben ist.

Sobald Sie es sich finanziell erlauben können (und möchten), geht es darum, das Ersparte sinnvoll aufzubewahren und/oder einzusetzen. Entweder Sie legen monatlich einen festen Betrag auf ein Tagesgeldkonto oder investieren ihn in ETFs und Aktien. Am besten beides. Auch hier können Sie wieder klein anfangen. Nur weil andere bis zu 500 Euro monatlich zur Seite legen, muss das nicht auch für Sie gelten.

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